Woher kommt Blei im Trinkwasser?

Bei Messungen werden immer wieder Spuren von Blei in Trinkwasser gefunden. Obwohl in den untersuchten Häusern keine Leitungen aus dem Schwermetall verbaut sind. Hinzu kommt, dass das Metall auch im öffentlichen Leitungsnetz in der Regel nicht  vorhanden ist. Woher stammt es also? In so einem Fall stammt das Schwermetall meist aus Messing Armaturen. Diese Kupferlegierung kann bis 3% des Metalls als Legierungsbestandteil enthalten. Dies wird gemacht, um die Verarbeitkarkeit der Werkstücke deutlich zu verbessern. Das Blei wird von den Armaturen in das Trinkwasser abgegeben.

Wie kann ich mich schützen?

Lassen sie das Wasser aus dem Waserhahn immer erst eine Zeit lang laufen, bevor sie das Trinkwasser entnehmenn. Auf diese Weise wird das Wasser, das in der Hausleitung stand gegen Wasser aus dem öffentlichen Leitungsnetz ausgetauscht. Dadurch fliest nun weniger belastetes Wasser aus dem Wasserhahn. Als nächste Möglichkeit gibt es auch bleifreie Armaturen. Allerdings sind diese deutlich teurer als Armaturen, die das Schwermetall enthalten. Wer sich sicher schützen möchte, kann einen Wasserfilter einbauen. Dieser filtert Blei und andere schädliche Stoffe aus dem Trinkwasser.